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Die Chinesen haben über Jahrtausende ihr Erfahrungswissen über die Nahrungsmittel und ihre Wirkungen gesammelt und systematisch eingeordnet:

  • nach dem Gehalt an Qi (Energie),

  • nach dem Temperaturverhalten: je nachdem, ob ein Nahrungsmittel energetisch heiß, warm, neutral, kühl oder kalt ist, hat es eine andere Wirkung auf das Yin und Yang in unserem Organismus,
  • nach den fünf Geschmäckern: Sauer, Bitter Süß, Scharf und Salzig haben jeweils eine besondere Wirkung auf die fünf Organ-Funktionskreise Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere, die wiederum den Fünf Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) zugeordnet sind.

Mit diesem Wissen über die Lebensmittel können wir sehr gezielt auf unseren Energiehaushalt Einfluss nehmen.

Wer ein starkes Immunsystem hat, ist meist stark genug gegen z. B. Erkältungsviren. Wer wenig schläft, sich schlecht ernährt und unter Stress steht, ist anfälliger für eine Erkältung. Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt beispielsweise, in der kalten Jahreszeit auf kühlende Nahrungsmittel (Joghurt & kalte Getränke) zu verzichten, da diese dem Körper Energie rauben. Stärkend wirken Suppen und Tees.
 

 









 
 

Unsere Abildungen oben zeigen Huang Di (der Gelbe Kaiser, 259-210 v. Chr.) und Shen Nong (der 'Göttliche Landmann'). Der Sage nach sind es die chinesischen Kaiser Shen Nong und Huang Di, die die Medizin eingeführt haben. Shen Nong,soll hierbei die Heilpflanzen den Menschen zugänglich gemacht haben. Huang Di soll unter anderem die Akupunktur in die Medizin eingeführt haben. Zwei der ältesten medizinischen Werke der Welt tragen heute noch Ihren Namen: Shen Nong Ben Cao Jing, der Arzneiklassiker des Kaisers Shen Nong Huang Di Nei Jing, der Klassiker der Inneren Medizin des Kaisers Huang Di.